05.02.19, 17:05 Uhr • Kommentare (0) • Artikel lesen
Unsere C - Knaben haben es nun also geschafft und sich in ihrem letzten Spiel die Tickets für genau das Endrundenturnier gesichert, bei dem wir am 16. März 2019 selbst der Ausrichter sein werden. Halleluja, war das zuvor ein Nervenspiel und es ist wohl für jeden nachvollziehbar, dass wir Pillnitzer keine Lust darauf hatten, das Endrundenturnier für die besten 6 Mannschaften Mitteldeutschlands auszurichten, während unsere Jungs gleichzeitig nach Leipzig zum Kampf um Platz 7 gefahren wären.
Müssen wir nun, nach einem am Ende recht klaren 4:1 Erfolg gegen den großen Nachbarn vom ESV Dresden zum Glück nicht. Aber der Reihe nach, denn zunächst durften unsere Jungs in ihrem ersten Spiel gegen die gelb-schwarzen Freiberger keine Schwäche zeigen. Letztlich konnte dieses Spiel zwar mit 6:2 gewonnen werden, aber das war schon fast das positivste daran. Nicht, dass wir schon zu verwöhnt wären, aber ihr wahres Leistungsvermögen zeigten unsere Jungs in diesem Spiel nicht. Viele eigene Fehler, teils mangelnde Übersicht und ein Übermaß an Hektik ließen nie einen echten Spielfluss zu Stande kommen. Da letztlich auch noch ein wenig Pech im Abschluss hinzu kam, machten wir es uns lange schwer und das Gesehene ließ irgendwie wenig Gutes für das anstehende große Entscheidungsspiel erahnen.
20 Minuten Erholung und eine Kabinenpredigt später sollte es also so weit sein. Es galt nun für uns, die schmerzliche 4:5 Niederlage aus dem Hinspiel wieder gut zu machen. Trotz eines weitaus besseren Torverhältnisses musste heute am Ende des Spiels unbedingt ein Tor mehr auf unserer Seite stehen. Aufgabenstellung klar und man merkte wirklich beiden Mannschaften an, dass sie wussten, worum es in diesem Spiel ging und dass hier keine Geschenke verteilt werden würden. Konzentriert und ohne Fehler dominierten zunächst beide Abwehrreihen das Geschehen. Insbesondere die beiden Friedrichstädter machten das mit der Seitenverlagerung schon wie die Großen, aber unsere Angreifer blieben überwiegend sehr cool, verlagerten den Block ebenfalls und ließen sich nicht locken. Augenscheinlich wollte hier niemand einen ersten Fehler machen und dann waren es doch wir, die zu den ersten großen Chancen und irgendwann auch zum ersten und überaus umjubelten Tor kamen. Zuvor hatten auch die Gastgeber eine Chance, sie hatten diese aber zu unserem Glück nicht nutzen können. Einen kurz vor der Pause zugesprochenen Penalty konnte Timon im zweiten Nachfassen verwandeln und stellte so den 2:0 Pausenstand her. Na, das sah schon mal gut aus und so konnte es von uns aus gern weitergehen. Ging es auch, denn wir blieben weiter stark, konzentriert und vor allem hinten fehlerlos. Zugegebenermaßen kann ich mich nach all der ganzen Aufregung nur an wenig erinnern, aber in jedem Fall blieb ein starkes Solo von Timon in Erinnerung, welches er mit einem exakt in Richtung linker Pfosten platzierten halbhohen Schlenzer abschloss. Zwei Minuten vor Schluss stand es dann 4:0, bevor die nicht aufgebenden ESV´ler doch noch einen Penalty verwandeln konnten. Mit der Schlusssirene dann riesiger grüner Jubel und vor allem nicht viel weniger Erleichterung! Eine großartige Mannschaftsleistung aller 9 Pillnitzer! Den Dresdnern allen Respekt, da sie sich als so tapfere und faire Verlierer zeigten und allen Eltern, Großeltern, Pillnitzer Hockeyfreunden usw. auch noch einmal vielen Dank fürs kräftige Daumen drücken.
Auf das Finale am 16. März in der Halle des Erlwein-Gymnasiums freuen sich also: Mika, Johannes, Anton, Timon, Felix, Caspar, Oskar, Moritz, Mika und Ole, der heute leider fehlte.
Thomas Pietzsch
21.01.19, 18:35 Uhr • Kommentare (0) • Artikel lesen
Mit einem 10:0 Sieg gegen den gastgebenden Nieskyer HC und einem 11:0 gegen den PSV Görlitz kehrten gestern 9 zufriedene C-Knaben nach Pillnitz zurück. Zwei wichtige Spiele, bei denen wir keinesfalls Punkte liegen lassen durften. Dies gelang somit sehr sicher und da diese Siege auch noch schön herausgespielt waren, gab es auch seitens des Übungsleiters mal nichts zu meckern. Gut, fast nichts, denn ob man vor dem eigentlich schon leeren Tor den Ball dann doch noch einmal quer spielen muss, und so letztlich dann eben nicht im Tor unterbringt, kann man diskutieren. Da ja die Ansage zuvor aber wirklich, "Die gute Vorlage ist oft wichtiger bzw. schwieriger als das Tor selbst.", hieß, verbuchen wir dies mal unter allzu penibler Umsetzung der taktischen Anweisungen. Zudem heute wirklich das Zusammenspiel von Felix und Moritz ein echter Hingucker war. Die Abwehr stand auch und sogar Penaltys klappten. "Natürlich sicher und souverän verwandelte der Pillnitzer Spieler seinen Penalty" konnte man den Hallensprecher - die Ansagen in und vor den Spielen waren auf jeden Fall toll und ein Gewinn für alle! - sogar sagen hören. Na, wenn der wüsste, wie wir das sonst so manchmal machen. Aber vielleicht ist ja auch der Knoten geplatzt? Wäre schön!
Ganz in grün spielten: Mika Fr., Timon, Johannes, Anton, Felix, Moritz, Mika St., Ole und Caspar
Thomas Pietzsch
19.12.18, 20:41 Uhr • Kommentare (0) • Artikel lesen

Die folgenden Fotos sind für alle Hockeyfreunde auch in der Ferne gedacht, die die Entwicklung im Pillnitzer Hockeyverein verfolgen. Sie zeigen den Werdegang vom Altbekannten bis zum aktuellen Stand. Die Einweihung ist für Mai 2019 geplant.
18.12.18, 8:00 Uhr • Kommentare (0) • Artikel lesen
Am 3. Adventssonntag – zumindest gab es keine laut geäußerten Beschwerden deswegen - nutzten wir noch einmal „unsere“ Hockeyhalle in Dresden-Gruna für ein Freundschaftsturnier mit immerhin 4 Mannschaften der Altersklasse Knaben C und D. Angereist waren eine Vertretung aus Bautzen, eine vom ESV Dresden und wir selbst konnten immerhin sogar zwei Pillnitzer Mannschaften ins Rennen schicken. Ziel war es, Spielern, die nur selten oder noch nie bei einem „echten“ Match dabei waren, Gelegenheit zu geben, möglichst ohne viel Druck Spielpraxis sammeln zu können. Die Mannschaftsaufstellung, die Begrüßung der Schiedsrichter und der gegnerischen Mannschaft, die Ausführung eines Anstoßes, das Einhalten der Regeln in der Hitze des Gefechts und alles was sonst noch so dazugehört, sollten hier einmal geprobt werden. Hat auch gut geklappt und ich denke ein wenig Spaß hatten alle dabei. Ja, auch der Torjubel gehörte dazu und für die Pillnitzer gesprochen durfte man mit dem Auftreten der Akteure durchaus zufrieden sein. Immerhin ist allein die riesige Halle für die ansonsten in Pillnitz trainierenden Jungs ja eher ein ungewohntes Terrain! Tja, am Ende gab es auch noch zwei Entscheidungsspiele, bei denen sich die Dresdner im Spiel um Platz 3 gegen Pillniz II und die Bautzener im Spiel um den Gesamtsieg knapp mit 1:0 gegen unsere Vertretung von Pillnitz I durchsetzten. Ich hatte ja schon auf ein Unentschieden und zwei erste Plätze gehofft, aber kurz vor Schluss verteilte Schiri Jörn dann doch noch ein „Gastgeschenk“ an unsere Bautzener Gäste. Okay, gute Gelegenheit den Jungs die wichtigste aller Hockeyregeln beizubringen, die da lautet: Die Entscheidungen des Schiedsrichters sind unanfechtbar und werden nicht kommentiert.
Ein wirklich riesengroßes Dankeschön allen unterstützenden Eltern, die zum guten Gelingen des Turnieres beigetragen haben. Sogar das „Vereinslokal“ hatte ein volles Angebot bis zum Schluss und dass am Ende neben den Eltern auch noch die Bautzener Sportfreunde beim Aufräumen geholfen haben, wissen wir natürlich auch zu schätzen. Toll!
Pillnitz I waren:
Anton, Henning, Konrad, Johannes, Marcus, Hannes, Oskar
Pillnitz II waren:
Casimir, Franziskus, Nils, Ole, Caspar, Luis, Mika
Thomas Pietzsch
18.12.18, 7:51 Uhr • Kommentare (0) • Artikel lesen
Wir hätten in dieser für uns so phantastischen Hockeysaison vielleicht nur zweimal ein wenig Glück gebraucht. Das eine mal wäre das unser Spiel im Herbst um die Meisterschaft auf dem Feld gewesen, welches wir denkbar knapp mit 3:4 gegen den späteren Meister aus Meerane verloren, dass andere Spiel war das am vergangenen Samstag gegen die Knaben des ESV Dresden. Diesmal ging es um die Herbstmeisterschaft in der Vorrunde unser Staffel C. Wir waren die gastgebende Mannschaft und somit auch der Turnierausrichter. Motiviert bis in die Haarspitzen gingen unsere Jungs in das Spiel und ein in seiner Dramatik kaum zu überbietender Schlagabtausch nahm seinen Lauf.
Es ging wirklich hin und her, und auch wenn wir zunächst mit 1:0 in Führung gingen, muss man sagen, dass wir die Friedrichstädter heute nie so richtig in den Griff bekommen haben. Dazu kamen unglaubliche eigene Fehler, wie zum Beispiel das Kunststück, dem eigenen Mitspieler den Ball an den Fuß zu spielen. Nach alter Pillnitzer Tradition passierte das natürlich im eigenen Schusskreis. Einige dieser vielen Penaltymöglichkeiten konnte Torwart Mika immerhin vereiteln, die meisten wussten unsere Gäste allerdings zu nutzen. Zwischenzeitlich lagen wir sogar mit 2:4 zurück, was aber immerhin einen unglaublichen Motivationsschub zur Folge hatte. Alle taktischen Fesseln über Bord werfend gelang die erfolgreiche Aufholjagd und zwei Minuten vor Schluss stand es wieder 4:4. In Erinnerung bleiben wird allen Anwesenden wohl eine fast grotesk zu nennende Situation, als der Ball plötzlich schon auf der Linie des ESV Tores lag, Moritz aber den Bruchteil einer Millisekunde zu spät kam, um ihn über die Linie zu befördern. Wenn sich in dieser Situation einer keinen Vorwurf zu machen hatte, dann war das Moritz selbst. Wenn das schon der wahrscheinlich schnellste Spieler in unseren Reihen nicht schafft, dann sollte es wohl heute nicht sein. Zuvor gab es noch einen Pfostenschuss und, was soll man sagen, ein wenig Glück hätten wir heute eben mal für einen vielleicht etwas „schmutzigen“ Sieg gebraucht.
In den letzten zwei Minuten habe ich uns dem 5. Tor eigentlich wirklich näher gesehen, aber eine für ein Knaben C Spiel sehr harte Entscheidung unseres Schiedsrichters (kein Vorwurf!) sprach den Dresdnern dann fast mit der Schlusssirene noch einen Penalty zu. Diesen wussten diese zu nutzen und danach herrschte Riesenjubel auf der einen und riesige Enttäuschung auf der anderen Seite. Und letztere war diesmal leider unsere. Na ja, so bitter wie das heute auch war, eine so phantastische Mannschaft, wie wir sie wirklich lange nicht hatten, hat in einem Jahr lediglich zwei wirklich knappe Niederlagen hinnehmen müssen, zwei Mal unentschieden gespielt und alle restlichen Spiele gewonnen. Was für eine Leistung, da muss eigentlich niemand den Kopf hängen lassen! Aber zugegeben, für diese Erkenntnis habe auch ich heute eine ganze Weile gebraucht.
Das zweite Spiel gegen Freiberg wurde dann mit immerhin 16:1 gewonnen. Nicht so schön für die Freiberger, die sich aber hier als ebenso faire Verlierer zeigten, wie unsere Jungs das zuvor gewesen waren! Das gehört eben auch zum Sport dazu und mit ein wenig Demut lässt sich vielleicht auch das bisher von unseren Jungs erreichte wieder angemessen würdigen.
Im Namen der gesamten Mannschaft gilt unser Dank heute allen unterstützenden Helfern. Insbesondere den vielen Schiedsrichtern, dem Kampfgericht, den Roadies, den Kuchen backenden Eltern und der gesamten Cateringcrew. Alle haben einen tollen „Job“ gemacht und ich denke wir waren wieder gute Gastgeber. Vielleicht ja sogar ein wenig zu gut ;-)!
Ole, Johannes, Anton, Timon, Moritz, Mika Fr., Felix und Mika St.
Thomas Pietzsch
| « 1 « Zur Seite 57 | 58/92 | Zur Seite 59 » 92» | ||||
|
|
||||||
01-Artikelsystem © 2006-2026 by 01-Scripts.de


