Nun fehlt noch ein Punkt!

11.09.17, 17:07 Uhr • Kommentare (0) • Artikel lesen

Trotz eines Spielanteils von gefühlt 75 % schafften es unsere C Knaben nicht, gegen den Turnierausrichter Torgau die Fahrkarte zur Endrunde endgültig zu lösen. Dies insbesondere deshalb, da es nicht gelang die offensichtliche Überlegenheit in Tore zu wandeln. Woran lag es? Zunächst wurde wieder zu viel klein-klein im Mittelfeld gespielt, anstatt mit öffnenden Pässen und möglichst über die Außenseiten gefährlich zu werden. Ballverliebtheit trifft Egoismus und so sieht es halt schlecht aus für den mitlaufenden Nebenmann. Hinzukommen dann technische Fehler bei der Ballannahme und ja, in Bedrängnis abspielen ist halt schwer. Kann man bei uns Donnerstags auf dem gleichen Naturrasen wie in Torgau üben, aber da hat man oft das Gefühl, dass 80 % der Spieler bereits alles können und eher fakultativ unterwegs sind! Genau dieser Schlendrian ist dann eben auch im Punktspiel bzw. sogar schon in der Vorbereitung auf dieses sichtbar. Erneut wurden Penaltys, wenn sie denn gepfiffen worden, viel zu leichtfertig verschenkt. Immerhin bleiben die Torgauer so weiter 5 Punkte hinter uns. Dass die Köthener gegen diese selbst nur knapp mit 2:0 gewannen, sich hinterher ebenfalls eher verwundert über die Vereinsbrille des Heimschiedsrichters zeigten, kann in Anbetracht der eigenen Möglichkeiten nur ein schwacher Trost bleiben.

Im Spiel zwei, welches uns die Vertretung des ESV und Dauerregen bescherte, lief es dann erst einmal noch schlechter an. Das Hinspiel hatten wir noch klar und sogar zweistellig gewonnen und nun gingen wir erst einmal 0:1 in Rückstand. Wenn dieses Tor einen Sinn hatte, dann vielleicht als Weckruf. Denn mit dem Wiederanstoß wurde unser Spiel sichtbar besser. Diesmal klappte es auch mit dem Runden, welches seinen Weg dann insgesamt 6-mal ins Eckige fand. Die Dresdner schafften es nur noch durch einen von uns leichtfertig verursachten Penalty, unseren Torwart Timon zu überwinden und dann war Schluss.

Vier Punkte sind eigentlich ein gutes Ergebnis, aber in Anbetracht des Drumherum und eines gewachsenen Anspruchs bedarf es am Donnerstag wohl eines neuerlichen Weckrufs à la Matthias Sammer. Übungsleiter Jörn hat ja mit diesem zusammen die Berufsschule besucht und sehr wahrscheinlich gab es dort das Pflichtfach "Brandrede". Mensch Jungs, Ihr könnt mehr als Mittelmaß!
Am 23.09. ist dann in Köthen aus zwei Spielen noch mindestens ein Punkt zu holen, um aus eigener Kraft die Endrunde zu erreichen.

   Thomas Pietzsch

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Zum zweiten Auswärtsspiel in Lauchhammer reiste Pillnitz mit 11 Feldspielern an und war hoch motiviert. Im ersten Viertel versuchten beide Mannschaften ein kontrolliertes Spiel aufzubauen. Pillnitz schaffte es dabei, sich einen höheren Spielanteil zu erarbeiten. Über die Flügel und die Mitte wurden einige sehenswerte Spielzüge aufgebaut. Allerdings gelang es unserem Team dabei nicht wirklich gefährlich bis vor das gegnerische Tor zu kommen. Durch die offensiv werdende Spielweise entstanden Lücken im Mittelfeld, welche Lauchhammer im Gegenzug geschickt und schnell für Gegenangriffe ausnutzen konnte. Dies führte im zweiten Viertel zu einer Ecke, welche im Nachfassen in einem Tor für Lauchhammer mündete. Ein 10-minütige Zeitstrafe wegen Meckerns versetzte Pillnitz zusätzlich unter Stress und bei einem weiteren schnell durchgeführten Angriff von Lauchhammer über 2-3 Stationen konnte auf 2:0 erhöht werden. Lauchhammer zeigte sich dabei als sehr effizient in der Ausnutzung ihrer Chancen, während Pillnitz in der Abwehrarbeit heute teilweise etwas glücklos agierte.
In der zweiten Hälfte, nun wieder mit 11 Spielern, zeigten die Jungs vom Weinberg eine hohe Moral. Mit hoher Konzentration, Wille und Teamgeist baute die Mannschaft ihr Spiel sehr strukturiert auf. Keiner wollte diesen Rückstand auf sich sitzen lassen. Auch wenn sich hier und da nun einige kleine Stockfouls etc. gegen Pillnitz mehrten, gelangte es dem Mittelfeld auf Hochtouren zu kommen und ein druckvolles Spiel aufzuziehen. Nach einer Ecke gelang es Markus im Nachfassen auf geschickte Weise, den Ball im Tor unterzubringen: 2 - 1, jetzt war Pillnitz wieder dran. In einer nachfolgenden, schnell ausgespielten, Spielszene bekam Phillip den Ball zugespielt und konnte ungestört zu
einem wunderschönen Schuss ausholen, welcher unhaltbar im rechten Torwinkel landete. Obwohl Lauchhammer 4-5 Auswechselspieler hatten, ließ die Kondition des Gegners nun spürbar nach. Daher wollte Pillnitz nun probieren, den Siegtreffer zu erzielen und stellte in einer Auszeit leicht um. In einem Konter gelang es Lauchhammer jedoch ein drittes Tor zu erzielen. Pillnitz war nun sehr bemüht, aufzuschließen: Ein Schuss vom Schussrand ging an den Pfosten und prallte von dort an den Torwart. Philip war blitzschnell am Ort des Geschehens und drückte den Ball über die Linie. So endete da Spiel 3:3.

Auch wenn Pillnitz nicht gewonnen hatte, zeigte die Mannschaft dennoch eine gute und geschlossene Leistung. Die vielen Zuschauer in Lauchhammer bekamen ein sehr spannendes Spiel zu sehen. Herzlichen Dank an Frank fürs Pfeifen und an Maik und Katja für die Unterstützung von der Seitenlinie und das Fahren.


   Tom Motzek

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Was fuer ein Fight!

06.09.17, 13:03 Uhr • Kommentare (0) • Artikel lesen

Erneut mit guter Leistung glänzten unsere Knaben C um Kapitän Henrik am vergangenen Samstag auf dem Kunstrasen des ESV Dresden.  Zwar gab es gegen den Tabellenführer und Meisterfavoriten aus Köthen erneut keinen Blumentopf zu gewinnen, aber immerhin mussten diese sich ihre 3 Punkte gegen uns richtig hart erarbeiten. So schafften wir es das Spiel recht lange offen zu halten und gerieten erst durch den einzigen selbst verursachten Penalty des Spieles in Rückstand. Kurze Zeit später dann noch das 0:2 und die Ahnung, dass damit die Weichen endgültig gestellt sein könnten. Zeit für Wechsel und siehe da, kein qualitativer Abfall hierdurch. Nein, es wurde weiter gegengehalten und es ergaben sich sogar weitere Konterchancen. In Halbzeit zwei weichten wir unser taktisches Korsett dann auf und wurden sogar noch gefährlicher. Plötzlich ergab sich sogar eine Penaltychance für uns, welche aber leider etwas einfallslos vergeben wurde. Aber es ging weiter und es gab weitere Chancen! So zum Beispiel für Felix vorm schon leeren Tor. Allerdings mit der Rückhandseite, daher schwer zu machen und letztlich nicht erfolgreich. Erneut fügten sich die Wechselspieler gut ins Spiel bzw. waren alle 11 Spieler auf dem Niveau, den ja auch unser Tabellenplatz spiegelt!  Köthen gelang zwar dann doch noch ein Tor und somit am Ende ein 3:0 Sieg, aber sie sind ganz und gar nicht mehr sphärisch weit weg! Unsere gute Leistung wurde uns im Übrigen auch im Spielbericht der Köthener bestätigt.

Das zweite Spiel gegen Tresenwald dann mit umgekehrten Vorzeichen, denn nun waren wir der Favorit. Zunächst hatten die Jungs aber Mühe, die optische Überlegenheit auch in Tore umzumünzen. Dies gelang dann zur allgemeinen Erleichterung aber Mitte der ersten Halbzeit und dann gleich zweimal hintereinander. Diesmal brachten die folgenden Wechsel etwas Unruhe in unseren Spielfluss, aber es blieb beim Einbahnstraßenhockey. Timon, der uns im ersten Spiel ein paar Mal retten musste, hatte nun einen wesentlich ruhigeren Job. Letztlich sicherten wir uns die 3 Punkte mit einem 6:0 Erfolg. Die Tresenwalder haben tapfer gekämpft und dieses Adjektiv verdient auch Mika, der trotz sicher schmerzhafter Prellung am Knie (hoher Ball), nach kurzer Pause weiterspielte. Ein schöner Hockeyausflug und nun geht es nach Torgau mit dem uns vertrauterem Geläuf.

   Thomas Pietzsch

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Das erste Heimspiel der Saison gegen Post SV Chemnitz hatte alle Zutaten, die ein spannendes Hockeyspiel braucht. Zwei gleich starke Mannschaften, die unbedingt gewinnen wollten und wissen wie man gegen die Kugel schlägt, dazu Spannung und ein gedrehtes Spiel. Aus der parteiischen Sicht des Verfassers des Spielberichts wendete sich das Spiel bedauerlicherweise positiv für die gegnerische Mannschaft. Trotzdem Glückwunsch an Chemnitz!

Zum Spielverlauf: Beide Mannschaften gingen mit gleichen Bedingungen ins Spiel und auf beiden Seiten standen 11 hoch motivierte Spieler. Beide Auswechselbänke blieben unbesetzt. Chemnitz begann sehr druckvoll, doch die Pillnitzer Abwehr blieb cool. Pillnitz brauchte nicht lange, um ins Spiel zu finden und erspielte sich die ersten Chancen. Die Chemnitzer hatten einige Strafecken, die sie nicht verwandeln konnten. Die Heimmannschaft machte es nach einer Strafecke besser und ging mit 1:0 durch André in Führung. Leider schaffte es Pillnitz nicht, mit dieser Führung in die Pause zu gehen. Die letzte Aktion vor der Pause gehörte Chemnitz. Es war erneut eine für Strafecke der Gäste, die diesmal präzise zum 1:1 verwandelt wurde.

Auch in der zweiten Halbzeit schenkten sich beide Mannschaften nichts, aber es machte sich bemerkbar, dass der eine oder andere Wechselspieler schön gewesen wäre. Die Fehlpässe und der unkonzentrierte Spielaufbau waren der Beweis dafür. So ist es vielleicht auch zu erklären, dass Chemnitz das 1:2 mit einem Kullerball schoss, wobei unsere Abwehr, die ansonsten einen sehr guten Job machte, etwas unglücklich aussah. Doch die Heimmannschaft blieb unbeeindruckt und spielte weiterhin offensiv und versuchte alles, um noch den Ausgleich zu erzielen, leider vergebens. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen. So hat Chemnitz mit ein bisschen mehr Fortuna 3 Punkte geholt.

PS:

Ein Dankeschön geht an die beiden unparteiischen Schiedsrichter und die Anfeuerungsrufe von der Seitenlinie der Pillnitzer Supporter.

Und ein "Nein Danke!" an die Pillnitzer Sitzplatzfans. Biertrinken - ja gerne, Mannschaft anfeuern oder unterstützen - vielleicht zu viel verlangt. Aber an den eigenen Spielern permanent herummeckern, ohne selber etwas zu leisten - "Nein, Danke".

  Johann Motzek

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Am letzten Samstag nun ist es geschehen,

da hat man Pillnitz wieder spielen sehen.

Die Herren trafen Bautzen auf dem Rasen,

auf dem heute wieder Kühe grasen.

 

Elf Freunde sollt ihr sein,

das wird oft gesagt,

doch folgen dem die Pillnitzer,

ja in der Tat, eher seltener.

 

So ging es mit zehn Mann, gegen die Kontrahenten,

auf, um ihnen Tore einzuschenken.

Das Spiel begann, Pillnitz in grün-weiß,

das Wetter war gut, die Sonne brannte heiß.

 

Das Spiel begann, die Pfeife tönte,

als jedes Team der Sportart frönte.

Die Pillnitzer begannen dominierend,

die Pässe waren inspirierend.

 

Bautzen drängten sie zurück,

nur im Schusskreis mangelt es an Glück.

Sie versuchten alles, Tore zu erzielen,

nur zu schade, dass dann keine fielen.

 

Die erste Hälfte des besagten Spiel,

scheiterten alle an des Sportes Ziel.

Die Tore fehlten, trotz der Mühen,

Die Pause nahte, die Gemüter glühen.

 

Die zweite Halbzeit,

jetzt war es so weit.

Die Pillnitzer, sie waren bereit,

alle zehn wieder eingereiht.

 

Ecke um Ecke wurde verschossen,

so langsam schienen sie verdrossen.

Auch der Gegner hatte seine Chancen,

die Stürmer machten dem Ball Avancen.

 

Nichts wollte klappen, kam es zum Abschluss,

Die Gemüter verzagten, auch kurz vor Schluss.

Ein gutes Spiel, mit starken Spielzügen

Doch musste man sich mit Gleichstand begnügen.

 

Bautzen mit elfen, Pillnitz mit zehn,

um die Spielerzahl mal zu beleuchten,

mussten am Ende mit einem Punkt nach Hause gehen,

nicht so, dass sie die Punkte nicht bräuchten.

 

Solide gespielt, doch kein Sieg errungen,

wirkten die Versuche etwas gezwungen.

Bestimmt klappt es beim nächsten Mal,

wenn die Tore fallen, für den Pokal.

 

Raphael Howein

 

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