Am 10.3. war der Pillnitzer Hockeyverein Gastgeber des Halbfinalturniers bei den Knaben C um den Gewinn der Mitteldeutschen Meisterschaft.

Wir waren als Gruppensieger als Favorit im Blickfeld der anderen Mannschaften. Die Vorrunde wurde auf einer leichten Welle absolviert.

Im ersten Spiel stand uns der ESV Dresden gegenüber. Schon in der Vorrunde waren beide in einer Gruppe. Man dachte es geht so locker weiter, denn nach 20 min stand es 3:3 und die Gesichter waren lang geworden. Die Mannschaft stand jetzt schon unter Zugzwang auf dem Weg ins Finale in Jena. Auch die anderen Spiele wurden nur knapp entschieden.

Im zweiten Spiel musste jetzt schon ein Sieg gegen den SSV Meerane her. Unsere Mannschaft konnte das Runder herumreißen und siegte 2:0 . Die geschlossene Mannschaftsleistung gab den Ausschlag für diesen Erfolg. Für den Finaleinzug war aber noch 1 Punkt aus dem letzten Spiel nötig. Der Gegner war nun der Erfurter HC, den bis dahin eine makellose Weste hatte. Es entbrannte ein tolles Spiel zwischen zwei gleichwertigen Mannschaft, die auf sehr hohem Niveau den vielen Zuschauern in der Halle alles zeigten. Zur Halbzeit war ein 1:1 nur die logische Folge. In der letzten Spielminute entschied Henrik Bastian mit einem tollen Solo durch die Erfurter Abwehr das Spiel für die Pillnitzer. Am 18.3. fahren wir zum Finale nach Jena und können eigentlich nur gewinnen im Konzert der Großen.

  Jörn Haines

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Am vergangenen Samstag waren wir Gastgeber eines Freundschaftsturnieres für Mannschaften der Altersklasse Knaben C. Diese Spielgelegenheit, welche insbesondere der Vorbereitung auf die am kommenden Samstag stattfindende Endrundenqualifikation dienen sollte, nutzte eine Vertretung des ATV Leipzig,  zwei Mannschaften des ESV Dresden und wir natürlich auch. Super war, dass von uns ebenfalls 2 Vertretungen aufs Parkett geschickt werden konnten und diese sogar noch mit Wechselspielern verstärkt waren. Das Turnier war super organisiert und der obligatorische Catering-Stand lockte zum zweiten Frühstück! Bei den Pfannkuchen war ich dann leider zu spät, aber eigentlich ging es ja vordergründig um Hockey. In 10 Spielen á 15 Minuten konnten sich die 5 Mannschaften beweisen und so wie wir, sind ja auch der ATV und ESV noch Endrundenanwärter. Insbesondere das Spiel unserer Punktspielmannschaft gegen die Knaben aus Leipzig war für uns von größerem Interesse, nachdem die Jungs um Kapitän Henrik die Vorrunde ja ohne Punktverlust überstanden hatten! Tatsächlich wurde auch dieses Spiel relativ mühelos mit 2:0 gewonnen und unser Torwart Timon musste sich so gut wie nie beweisen. Eher konnten wir noch mit leichtfertig vergebenen Chancen hadern. Interessierte dürfen wissen, dass die Leipziger Jungs immerhin von Berthold Höhne, also einem mehrfachen Nationalspieler der Hockeyauswahl der DDR betreut wurden. Ebenfalls interessant war ein direktes Aufeinandertreffen unserer beiden Pillnitzer Mannschaften, welches letztlich durch ein Tor von Oskar für Pillnitz II entschieden wurde. Da beide Mannschaften wegen des Testspielcharakters stark durchmischt, bzw. verändert waren, kann das Ergebnis aber kaum bewertet werden. Letztlich standen auch heute die Ergebnisse nicht im Vordergrund, aber in der Endabrechnung war Pillnitz I ganz oben und Pillnitz II immerhin nicht ganz unten. Die Übungsleiter hatten natürlich trotzdem genug zu meckern, aber ist schon fragwürdig, wenn man als Spieler nur beim Hascher spielen zeigt, welche erstaunlichen  Geschwindigkeiten beim Rennen so erreicht werden können. Nichts zu meckern, verbietet sich ja eh, gab es an den wirklich guten Schiedsrichtern, welche komplett aus unserer Nachwuchsabteilung stammten. Raphael gehört hier der große Dank für die Organisation und die professionelle Betreuung dieser mutigen Jungs. Professionell, da die Schiris nach jedem Spiel eine kurze Auswertung mit Raphael durchgeführt haben.  Die Außenwirkung stimmt, denn auch unsere C Knaben betteln schon regelrecht darum, auch mal ein Spiel pfeifen zu dürfen. Erwähnenswert auch, dass Timon in 8 der 10 Spiele im Tor stand. Schätze mal, er ist dann bei den Pfannkuchen ebenfalls leer ausgegangen?

Ausdrücklich dementieren müssen wir, dass dieses Turnier nur eine Art Rahmenprogramm für das Duell unserer Knaben C Mannschaft gegen eine Eltern- und Trainermannschaft war. Dieses bildete lediglich den Abschluss und wurde trotz Rückstand nach einem Penalty-Tor von Moritz, vom wesentlich erfahreneren Team mit 4:1 klar gewonnen. Da war sie dann also doch, die erste "Saisonniederlage" unserer wirklich guten C- Knabenspieler. Darf natürlich gern die einzige bleiben und wenn dieses Turnier so eine Art Hausaufgabe war, dann haben die ALLE Beteiligten unseres Vereins wirklich gut gemacht!

 

Pillnitz I: Timon, Johannes, Henrik, Max, Moritz und Vinzent    
Pillnitz II: Felix, Albero, Ole, Anton, Oskar, Caspar und August
Eltern- und Trainer: H. Ocker (Tor), Igor, Christian, Thomas (2x) und Jörn.

 

Thomas Pietzsch

 

P.S. Die Zwischenrunde findet dann am kommenden Samstag (10.03./ 10.00 Uhr) ebenfalls in der Halle des Erlweingymnasiums statt.

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Am 11.2. trat die Herrenmannschaft die weite Reise nach Osternienburg an um am vorletzten Spieltag der 1. Verbandsliga teilzunehmen. Mit geschwächtem Kader hoffte man auf ein Wunder um gegen den Tabellenführer HC Niesky oder den Erfurter HC noch den einen oder anderen Punkt zu holen.

Im ersten Spiel zeigte der HC Niesky, warum der erste Platz ihnen gehört. Trotz guter Abwehrleistung der Pillnitzer konnten sie sich viele Chancen erarbeiten und auch nutzen zu einem klaren Halbzeitstand von 0:7. Nach der Halbzeit konnte Ben S. noch einen Ehrentreffer zum 1:7 erzielen, aber bei einem Tor sollte es bleiben. Endstand 1:12.

Nach einer kurzen Pause trafen wir auf frisch angereiste und höchst motivierte Erfurter. Mit viel Pressing und Laufarbeit erarbeiteten sich die Fünftplatzierten bis zur Halbzeit fünf Tore. Für Pillnitz klappte es vor dem Tor nur einmal: zum 1:2 durch Thomas Z. Auch in der zweiten Halbzeit hielten die Erfurter den Druck oben, zeitweise sogar mit sechstem Feldspieler. Somit konnten sie auch die zweite Halbzeit klar für sich entscheiden, nur in der Schlussstrafecke kann Philipp noch einen letzten Treffer für die Pillnitzer erzielen, zum Endstand von 2:10.

Alles in allem kein erfolgreicher Spieltag. Aber am 25.2. geht es beim ESV Dresden weiter, diesmal mit Wechselspielern und dann können sich die Gastgeber warm anziehen 😉

    Christian Zimmermann

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Nun war's geschehen der letzten Tage, was nicht ward gewesen zu verwehren,
Pillnitz ward gekommen, den Spieltag zu beehren.

Tosend, jubelnd, überschlagend,
Spielen Sie sonst überragend,
Gibt der Anpfiff das Signal,
die Menge staunt in großer Zahl.

Freiberg fordert zum Duell,
Spielen Bälle hart und schnell.
Pillnitz möcht’ gut gegenhalten,
Versucht die Abwehr zu verwalten.

Der Druck zu hoch, die Leistung schwach,
schien Pillnitz der Tage noch nicht so wach,
Sie fingen ein Tor, ward’s nicht zu verwehren,
Nun den Anschluss zu begehren.

Die Abwehr schrie, durch diese hohle Gasse müsst’ er kommen,
Doch schienen alle recht benommen,
Als die Freiberger, den Ball gewonnen, schließlich ganz besonnen, sich ein zweites Tor genommen.

Fehler kamen, dann und wann,
Schläger schlugen aufeinander,
So weiß ein jeder guter Mann,
Die Axt im Haus erspart den Zimmermann.
Doch bedenket stets: ihr habt weiches Holz zu spalten,
So lasset keine rohen Kräfte walten.

Die Halbzeit ruft, scheint Pillnitz schon geschlagen,
Wollten sie später dann wieder etwas wagen.
Sie bemühen sich die Punkte einzufahren.

Der Worte war’n genug gewechselt,
Sie wollten endlich Taten sehen,
Doch war der Stand in Holz gedrechselt.
Und er wollte sich nicht drehen.

Eine Niederlage war nicht abzuwenden,
Musste Freiberg es hier nur beenden
Und der Stand, er sagte klar,
Dass Freiberg heute besser war.

6 Tore für Freiberg, 3 nur für uns.
Doch es lebe wer sich tapfer hält,
Nach dem Ergebnis uns’res Tuns,
Auch wenn es uns so nicht gefällt.

Der Gedichtband “Spieltage des Pillnitzer HV - eine Tragödie in zwei Akten” erscheint zur Feldsaison 2018. Er behandelt mehrere Spieltage der kultigen Erfolgsmannschaft der Pillnitzer Herren.

Der zweite Teil des Kapitels “ Spieltag vom 28. Januar 2018” behandelt die Begegnung der Pillnitzer mit dem HCLG. Grundsätzlich gilt zu sagen, dass wir mit der Veröffentlichung bis zum offiziellen Release des Gedichtbandes warten wollen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Pillnitzer deutlich ruhiger in ihr zweites Spiel gegangen sind - und sich dies auch auf ihr Spiel ausgewirkt hat. In der ersten Hälfte wollte es zu Beginn jedoch trotzdem nicht so recht klappen. Durch Unkonzentriertheiten und zuweilen auch gröbere Fehler in der Defensivarbeit gerieten die Pillnitzer zunächst in Rückstand. Diesmal sollte dies jedoch nicht so lange anhalten. Hier hätte der Autor den Spannungsbogen etwas liebevoller ausarbeiten können. Gefühle von Verzweiflung und Mitleid für seine Helden aus der Geschichte konnten so nicht aufkommen, da schon in der ersten Hälfte noch der Ausgleich zum 1:1 folgte.
In der Halbzeitpause, so der Autor, sammelten die Pillnitzer nochmals ihre letzten Kraftreserven. Auch hier hätte man sich einen etwas langsameren Aufbau bis zum Climax gewünscht - denn so fielen gleich zu Beginn der zweiten Hälfte Tore für unsere Pillnitzer. Die Bälle in den Sturm wurden etwas ruhiger gespielt und auch defensiv bekämpfte man scheinbar seine Probleme auf Pillnitzer Seite. Hier wäre für den Autor mehr Potential für Spannungsaufbau gewesen. Doch so ließ er schon bald den Endstand von 7:1 Toren für die heroischen Helden in Weinrot verkünden. So gingen also die Pillnitzer nach einem dramatischen ersten Spiel hier siegreich vom Feld. Grundsätzlich eine gelungene Geschichte, doch wäre hier mehr drin gewesen. Der Leser möchte seine strahlenden Helden auch mal scheitern und wieder aufstehen sehen. So kam jedoch der Erfolg der Pillnitzer in diesem Spiel doch recht abrupt.

Trotzdem ein durchaus solides Werk in einem Band randvoll mit modernen Klassikern, wie “Aschenputtel und die drei roten Karten” oder “weinrote Kleider machen Leute”. Für dieses Werk gebe ich eine Gesamtbewertung von 8/10 Sternen. Wir freuen uns auf weitere Storys auf der wilden Reise der Pillnitzer, durch die verrückten und unbarmherzigen Gewässer der Verbandsliga.

   Raphael Howein

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Am Spieltag in Erfurt mussten wir unser 1. Spiel gegen den ATV Leipzig im 3. Spiel des Tuniers bestreiten. Wir waren wie immer voll motiviert, begannen unser Spiel auch recht gut und doch mussten wir uns, durch viele vergebene Möglichkeiten ein Tor zu erzielen, zur Halbzeit 3:0 geschlagen geben. In der 2. Halbzeit konnten wir das Spiel dominieren und durch 2 Eckentreffer und ein schönes Tor aus dem Spiel heraus den Ausgleich herstellen. Leider gelang uns der Siegtreffer nicht, so das wir uns am Ende der Partie mit einem 3:3 Unendschieden zufrieden geben mussten. In unserem 2. Spiel des Turniers mussten wir gegen die Sportfreunde aus Osternienburg antreten. Wir konnten die erste Halbzeit, trotz Rückstand, ganz gut dagegenhalten, doch durch einen verletzungsbedingten Ausfall eines Spielers unserer Mannschaft in der zweiten Halbzeit sind wir dann ohne einen Auswechsler leider eingebrochen und mussten uns am Ende der Partie mit 9:2 geschlagen geben.

   André Meyer

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