Geschrieben von TinoL am 06.09.17 um 17:03 Uhr • Kommentare (0) • Artikel lesen
Zum zweiten Auswärtsspiel in Lauchhammer reiste Pillnitz mit 11 Feldspielern an und war hoch motiviert. Im ersten Viertel versuchten beide Mannschaften ein kontrolliertes Spiel aufzubauen. Pillnitz schaffte es dabei, sich einen höheren Spielanteil zu erarbeiten. Über die Flügel und die Mitte wurden einige sehenswerte Spielzüge aufgebaut. Allerdings gelang es unserem Team dabei nicht wirklich gefährlich bis vor das gegnerische Tor zu kommen. Durch die offensiv werdende Spielweise entstanden Lücken im Mittelfeld, welche Lauchhammer im Gegenzug geschickt und schnell für Gegenangriffe ausnutzen konnte. Dies führte im zweiten Viertel zu einer Ecke, welche im Nachfassen in einem Tor für Lauchhammer mündete. Ein 10-minütige Zeitstrafe wegen Meckerns versetzte Pillnitz zusätzlich unter Stress und bei einem weiteren schnell durchgeführten Angriff von Lauchhammer über 2-3 Stationen konnte auf 2:0 erhöht werden. Lauchhammer zeigte sich dabei als sehr effizient in der Ausnutzung ihrer Chancen, während Pillnitz in der Abwehrarbeit heute teilweise etwas glücklos agierte.
In der zweiten Hälfte, nun wieder mit 11 Spielern, zeigten die Jungs vom Weinberg eine hohe Moral. Mit hoher Konzentration, Wille und Teamgeist baute die Mannschaft ihr Spiel sehr strukturiert auf. Keiner wollte diesen Rückstand auf sich sitzen lassen. Auch wenn sich hier und da nun einige kleine Stockfouls etc. gegen Pillnitz mehrten, gelangte es dem Mittelfeld auf Hochtouren zu kommen und ein druckvolles Spiel aufzuziehen. Nach einer Ecke gelang es Markus im Nachfassen auf geschickte Weise, den Ball im Tor unterzubringen: 2 - 1, jetzt war Pillnitz wieder dran. In einer nachfolgenden, schnell ausgespielten, Spielszene bekam Phillip den Ball zugespielt und konnte ungestört zu
einem wunderschönen Schuss ausholen, welcher unhaltbar im rechten Torwinkel landete. Obwohl Lauchhammer 4-5 Auswechselspieler hatten, ließ die Kondition des Gegners nun spürbar nach. Daher wollte Pillnitz nun probieren, den Siegtreffer zu erzielen und stellte in einer Auszeit leicht um. In einem Konter gelang es Lauchhammer jedoch ein drittes Tor zu erzielen. Pillnitz war nun sehr bemüht, aufzuschließen: Ein Schuss vom Schussrand ging an den Pfosten und prallte von dort an den Torwart. Philip war blitzschnell am Ort des Geschehens und drückte den Ball über die Linie. So endete da Spiel 3:3.
Auch wenn Pillnitz nicht gewonnen hatte, zeigte die Mannschaft dennoch eine gute und geschlossene Leistung. Die vielen Zuschauer in Lauchhammer bekamen ein sehr spannendes Spiel zu sehen. Herzlichen Dank an Frank fürs Pfeifen und an Maik und Katja für die Unterstützung von der Seitenlinie und das Fahren.
Tom Motzek
Geschrieben von TinoL am 06.09.17 um 13:03 Uhr • Kommentare (0) • Artikel lesen
Erneut mit guter Leistung glänzten unsere Knaben C um Kapitän Henrik am vergangenen Samstag auf dem Kunstrasen des ESV Dresden. Zwar gab es gegen den Tabellenführer und Meisterfavoriten aus Köthen erneut keinen Blumentopf zu gewinnen, aber immerhin mussten diese sich ihre 3 Punkte gegen uns richtig hart erarbeiten. So schafften wir es das Spiel recht lange offen zu halten und gerieten erst durch den einzigen selbst verursachten Penalty des Spieles in Rückstand. Kurze Zeit später dann noch das 0:2 und die Ahnung, dass damit die Weichen endgültig gestellt sein könnten. Zeit für Wechsel und siehe da, kein qualitativer Abfall hierdurch. Nein, es wurde weiter gegengehalten und es ergaben sich sogar weitere Konterchancen. In Halbzeit zwei weichten wir unser taktisches Korsett dann auf und wurden sogar noch gefährlicher. Plötzlich ergab sich sogar eine Penaltychance für uns, welche aber leider etwas einfallslos vergeben wurde. Aber es ging weiter und es gab weitere Chancen! So zum Beispiel für Felix vorm schon leeren Tor. Allerdings mit der Rückhandseite, daher schwer zu machen und letztlich nicht erfolgreich. Erneut fügten sich die Wechselspieler gut ins Spiel bzw. waren alle 11 Spieler auf dem Niveau, den ja auch unser Tabellenplatz spiegelt! Köthen gelang zwar dann doch noch ein Tor und somit am Ende ein 3:0 Sieg, aber sie sind ganz und gar nicht mehr sphärisch weit weg! Unsere gute Leistung wurde uns im Übrigen auch im Spielbericht der Köthener bestätigt.
Das zweite Spiel gegen Tresenwald dann mit umgekehrten Vorzeichen, denn nun waren wir der Favorit. Zunächst hatten die Jungs aber Mühe, die optische Überlegenheit auch in Tore umzumünzen. Dies gelang dann zur allgemeinen Erleichterung aber Mitte der ersten Halbzeit und dann gleich zweimal hintereinander. Diesmal brachten die folgenden Wechsel etwas Unruhe in unseren Spielfluss, aber es blieb beim Einbahnstraßenhockey. Timon, der uns im ersten Spiel ein paar Mal retten musste, hatte nun einen wesentlich ruhigeren Job. Letztlich sicherten wir uns die 3 Punkte mit einem 6:0 Erfolg. Die Tresenwalder haben tapfer gekämpft und dieses Adjektiv verdient auch Mika, der trotz sicher schmerzhafter Prellung am Knie (hoher Ball), nach kurzer Pause weiterspielte. Ein schöner Hockeyausflug und nun geht es nach Torgau mit dem uns vertrauterem Geläuf.
Thomas Pietzsch
Geschrieben von TinoL am 01.09.17 um 12:47 Uhr • Kommentare (0) • Artikel lesen
Das erste Heimspiel der Saison gegen Post SV Chemnitz hatte alle Zutaten, die ein spannendes Hockeyspiel braucht. Zwei gleich starke Mannschaften, die unbedingt gewinnen wollten und wissen wie man gegen die Kugel schlägt, dazu Spannung und ein gedrehtes Spiel. Aus der parteiischen Sicht des Verfassers des Spielberichts wendete sich das Spiel bedauerlicherweise positiv für die gegnerische Mannschaft. Trotzdem Glückwunsch an Chemnitz!
Zum Spielverlauf: Beide Mannschaften gingen mit gleichen Bedingungen ins Spiel und auf beiden Seiten standen 11 hoch motivierte Spieler. Beide Auswechselbänke blieben unbesetzt. Chemnitz begann sehr druckvoll, doch die Pillnitzer Abwehr blieb cool. Pillnitz brauchte nicht lange, um ins Spiel zu finden und erspielte sich die ersten Chancen. Die Chemnitzer hatten einige Strafecken, die sie nicht verwandeln konnten. Die Heimmannschaft machte es nach einer Strafecke besser und ging mit 1:0 durch André in Führung. Leider schaffte es Pillnitz nicht, mit dieser Führung in die Pause zu gehen. Die letzte Aktion vor der Pause gehörte Chemnitz. Es war erneut eine für Strafecke der Gäste, die diesmal präzise zum 1:1 verwandelt wurde.
Auch in der zweiten Halbzeit schenkten sich beide Mannschaften nichts, aber es machte sich bemerkbar, dass der eine oder andere Wechselspieler schön gewesen wäre. Die Fehlpässe und der unkonzentrierte Spielaufbau waren der Beweis dafür. So ist es vielleicht auch zu erklären, dass Chemnitz das 1:2 mit einem Kullerball schoss, wobei unsere Abwehr, die ansonsten einen sehr guten Job machte, etwas unglücklich aussah. Doch die Heimmannschaft blieb unbeeindruckt und spielte weiterhin offensiv und versuchte alles, um noch den Ausgleich zu erzielen, leider vergebens. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen. So hat Chemnitz mit ein bisschen mehr Fortuna 3 Punkte geholt.
PS:
Ein Dankeschön geht an die beiden unparteiischen Schiedsrichter und die Anfeuerungsrufe von der Seitenlinie der Pillnitzer Supporter.
Und ein "Nein Danke!" an die Pillnitzer Sitzplatzfans. Biertrinken - ja gerne, Mannschaft anfeuern oder unterstützen - vielleicht zu viel verlangt. Aber an den eigenen Spielern permanent herummeckern, ohne selber etwas zu leisten - "Nein, Danke".
Johann Motzek
Geschrieben von TinoL am 23.08.17 um 8:26 Uhr • Kommentare (0) • Artikel lesen
Am letzten Samstag nun ist es geschehen,
da hat man Pillnitz wieder spielen sehen.
Die Herren trafen Bautzen auf dem Rasen,
auf dem heute wieder Kühe grasen.
Elf Freunde sollt ihr sein,
das wird oft gesagt,
doch folgen dem die Pillnitzer,
ja in der Tat, eher seltener.
So ging es mit zehn Mann, gegen die Kontrahenten,
auf, um ihnen Tore einzuschenken.
Das Spiel begann, Pillnitz in grün-weiß,
das Wetter war gut, die Sonne brannte heiß.
Das Spiel begann, die Pfeife tönte,
als jedes Team der Sportart frönte.
Die Pillnitzer begannen dominierend,
die Pässe waren inspirierend.
Bautzen drängten sie zurück,
nur im Schusskreis mangelt es an Glück.
Sie versuchten alles, Tore zu erzielen,
nur zu schade, dass dann keine fielen.
Die erste Hälfte des besagten Spiel,
scheiterten alle an des Sportes Ziel.
Die Tore fehlten, trotz der Mühen,
Die Pause nahte, die Gemüter glühen.
Die zweite Halbzeit,
jetzt war es so weit.
Die Pillnitzer, sie waren bereit,
alle zehn wieder eingereiht.
Ecke um Ecke wurde verschossen,
so langsam schienen sie verdrossen.
Auch der Gegner hatte seine Chancen,
die Stürmer machten dem Ball Avancen.
Nichts wollte klappen, kam es zum Abschluss,
Die Gemüter verzagten, auch kurz vor Schluss.
Ein gutes Spiel, mit starken Spielzügen
Doch musste man sich mit Gleichstand begnügen.
Bautzen mit elfen, Pillnitz mit zehn,
um die Spielerzahl mal zu beleuchten,
mussten am Ende mit einem Punkt nach Hause gehen,
nicht so, dass sie die Punkte nicht bräuchten.
Solide gespielt, doch kein Sieg errungen,
wirkten die Versuche etwas gezwungen.
Bestimmt klappt es beim nächsten Mal,
wenn die Tore fallen, für den Pokal.
Raphael Howein
Geschrieben von TinoL am 21.08.17 um 18:57 Uhr • Kommentare (0) • Artikel lesen
Mit unserem Heimturnier am vergangenen Samstag endete die Hinrunde unserer aus 7 Mannschaften bestehenden Staffel B. Weitere Punkte sollten heute gesammelt werden und der zweite Platz am Tagesende möglichst der Unsere sein. Zunächst musste Udo früh noch unser, in Hockeydeutschland sicher einmaliges, Umkleidezelt von der nächtlichen Regenflut befreien. Wobei ich nicht weiß, ob Chuck Norris auch Hochwasser allein mit Charme weg reden kann ... ;-)?!
Sportlich hieß es sich zunächst gegen die Knaben C aus Freiberg zu bewähren. Und ja, schon schnell konnte die optische Überlegenheit auch in Tore umgemünzt werden. Scheiterte Moritz zunächst noch beim Penaltyversuch am Freiberger Schlussmann, machte es Felix dann wenig später besser und wie eingeübt. Es folgte Einbahnstraßenhockey in Richtung Freiberger Tor und fast jeder unserer Spieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Endlich mal nervenschonend für Trainer und Eltern! Einzig ein Fußfehler unsererseits verhalf den Freibergern später noch zu einem Penalty und dem 1:11 Ehrentreffer.
Schön war es, vor und zwischen den Spielen unsere 9 Jungs mal still aus der Ferne zu beobachten. Selbstständige Erwärmung, konzentriertes Einschlagen und als unser Turnierleiter Klaus Pietzsch verzweifelt die Jungs zum Spiel ausrufen lassen wollte, standen diese bereits als Traube wartend am Spielfeldrand um Kapitän Henrik herum. Großes Lob an diesen und schon deshalb hier kein Wort zum späteren Pannenpenalty.
Im zweiten Spiel wurde dann gegen Meerane zum Angriff auf den zweiten Platz geblasen. Ein von Anfang an spannendes Spiel, bei dem ich uns in der ersten Halbzeit etwas stärker gesehen habe. Moritz leistete sich erneut den Luxus eines vergebenen Penaltys, hatte diesmal aber auch ein bisschen Pech. Aber dafür zeichnete sich unser Ersatztorwart bei einem ebensolchen aus, und sicherte so den 0:0 Pausenstand. Auffällig und sicher kein Zufall, dass bei unseren "Ein-Mann-Angriffen" immer mindestens 5 Meeraner vor dem Schusskreis standen. Insgesamt wirkten die in rot gekleideten Gäste heute bissiger und cleverer. Zwei wirklich unglückliche Fußfehler führten dann auch doch noch zu zwei Penaltytreffern. Moritz hätte vielleicht bei einer der wenigen Schusschancen auch 20-mal auf die knallorangen Schoner des guten Meeraner Schlussmannes zielen können, aber dort ging einfach nichts durch. Vielleicht mal abspielen, vielleicht ein anderer Winkel, vielleicht beim nächsten Mal?! Es blieb beim 0:2 und unsere Jungs waren hinterher enttäuscht und auch richtig platt. Allein dass kaum ein Wort gesprochen wurde sagt ja diesbezüglich schon viel!
Aber Kopf hoch und weiter geht es. Mit der Leistung und dem Teamgeist kann man leben.
Zum Schluss hatten einige Jungs unserer 20 köpfigen Trainingsgruppe noch die Chance in einem Freundschaftsspiel gegen den ESV Dresden Spielatmosphäre zu schnuppern. Ein munteres Spielchen mit einigen Chancen endete mit 2:1 für Pillnitz und insbesondere das Tor von Hannes war ein toller Schlusspunkt. Ihren Einstand gaben hierbei Kaspar und August.
Ein gelungenes Turnier mit weit über 100 Gästen und ohne ernsthafte Verletzungen ging gegen 15:00 Uhr zu Ende. Danke Allen die hierbei mitgeholfen haben und vielleicht war es ja wirklich das letzte Kinderturnier mit der kaum zumutbaren Umkleidekabine aus Stoff!
Thomas Pietzsch
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