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Am Samstag hatten unsere B-Knaben die Gelegenheit sich in Chemnitz bei einem Vorbereitungsturnier zu beweisen. Bestens gelaunt und eingesungen (Ich verrate besser nicht zu welchen Liedern lauthals mitgesungen wurde, stimmt's Jungs ;-)?) traten Nils, Oskar, Macus, Franziskus, Levi, Thore und Hannes als erstes gegen die Tresenwalder Mannschaft an. Wir Eltern und Trainer Florian waren sichtlich überrascht, was die Jungs zeigten! Nach einem "Kacktor" (O-Ton vom Trainer) endete das Spiel 0:1. Von einem "Kacktor" spricht man beim Hockeysport, wenn der Ball an der Seitenlinie hereingegeben wird, den Innenpfosten trifft und gemäß dem physikalischen Gesetz "Einfallswinkel ist gleich Ausfallswinkel" die Torlinie überschreitet. Ich hoffe, diesen Spielbericht liest kein Physiker, aber so in etwa lehrt man es uns in Pillnitz. Wirklich schade, aber der guten Stimmung und dem Siegeswillen tat das Gegentor keinen Abbruch.

Im zweiten Spiel gegen die Freiberger Jungs wurde dann allerdings die zweite Niederlage mit einem 0:2 eingefahren. Die Chancen waren da, nur das Umsetzen wollte irgendwie nicht funktionieren. Nichtsdestotrotz ging es motiviert an Spiel drei gegen die Gastgeber. Das Spiel der Spiele, würde ich sagen, denn die Chemnitzer waren richtig gut. Die Jungs haben gekämpft, die Abwehr stand, Tormann Hannes hat versucht sämtliche Torschüsse abzuwehren, doch dann, 20 Sekunden vor dem Abpfiff, rollte der Ball doch ins Tor. Die Enttäuschung war für den Moment groß, aber es blieb keine Zeit zum Traurig sein, denn das letzte Spiel folgte unmittelbar im Anschluss. Nochmal hieß es gegen die Tresenwalder anzutreten - der Kampf um Platz drei. Dieses Mal sollte Fortuna auf unserer Seite sein. Franziskus schoss das erlösende 1:1 nach einer Ecke! Natürlich ist genau dieses Foto verschwommen, aber ich möchte es trotzdem zeigen, weil man trotzdem die pure Freude und Erlösung erkennen kann.

Jungs, ihr seid großartig! Euch zuzuschauen macht riesen Spaß! Ich hoffe, dass ihr das Quäntchen Glück in den folgenden Punktspielen auf eurer Seite habt und bin gespannt, wie ihr euch als Mannschaft entwickelt. Wir alle drücken euch ganz fest die Daumen!

   Carina Grützner

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Am Samstag fiel der Startschuss zur Vorbereitung der Hallensaison für unsere B-Knaben. Fungierten sie zur Feldsaison "nur" als Unterstützung der diesjährigen Mitteldeutschen Meister, wollen sie nun als eigene Mannschaft antreten. Bei einem kleinen Turnier, zu dem Spieler aus Chemnitz und Bautzen angereist waren, konnten erste Spielzüge ausprobiert werden.Die einzelnen Ergebnisse kann ich leider nicht wiedergeben, aber das sei mir verziehen, denn auch wir Pillnitzer Weinbergschnecken sollten unerwartet unsere Premiere vor Publikum haben. Wir wurden genauso wie einige andere Jungs verschiedener Altersklassen, nachträglich eingeladen, um die Hallenzeit optimal auszunutzen. Wir sind völlig planlos angereist und mussten dann feststellen, dass wir sechs Weinbergschnecken, zusammen mit Jörn und Frank P. - DANKE für eure Geduld und die vielen guten Tipps! -, eine eigene Mannschaft bilden sollten. Der Schreck wurde mit einem Schlückchen Sekt verdaut, dann ging es ans Spielen. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an die Chemnitzer Jungs, die den Spaß mitgemacht haben und natürlich auch an unsere eigenen! Wir Frauen sind noch lange nicht perfekt, aber es hat uns allen riesigen Spaß gemacht! 

 

   Carina Grützner

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Acht "Knaben A" - Mannschaften (U14) kämpften am 29. und 30. Oktober 2022 um den Sieg beim Walküre-Cup in Bayreuth. Es gab jedoch nur ein einziges Team, dass

- alles Spiele gewann,

- die meisten Tore schoss,

- die Vorrunde mit der Maximalpunktzahl abschloss,

- fast jede Ecke verwandelte,

- bis zum Finalspiel keinen Treffer ins eigene Tor zuließ

und am Ende mit einer Tordifferenz von 20 zu 1 souverän den Pokal gewann: der Pillnitzer Hockeyverein. Was für ein grandioser Auftakt in die Hallensaison.

Mit Bayreuth, Chemnitz, den Grasshoppers aus Höhenkirchen, Jena, München, Rosenheim und Würzburg waren gute Mannschaften am Start. Aber das „gallische Hockeydorf Pillnitz“ (Zitat Thomas Pietzsch) sorgte von Beginn an für „Angst und Schrecken“ (Antwort von Klaus Pietsch auf die Frage, was er sich für den Verein erhofft). Im ersten Spiel gegen die Grasshoppers hatte Pillnitz in der ersten Minute bereits zwei super Torchancen, holte in der zweiten Minute per Ecke das erste Tor und siegte mit 5:0. Beim zweiten Spiel gegen Rosenheim wurde in der ersten Minute die erste Ecke verwandelt und das Spiel endete mit 6:0. Der stärkste Gegner in unserer Gruppe war Bayreuth. Pillnitz erspielte sich gute Chancen, die leider alle neben das Tor oder an den Torwart gingen. Die zweite Ecke brachte das erste Tor, die dritte Ecke das zweite und nach einem groben Foul an Moritz knallte Felix den Ball vom 7-Meter-Punkt sicher ins Tor zum 3:0 Endstand.

Am zweiten Tag (nach einer langen Disco-Nacht) kam Pillnitz schwerer ins Zwischenrundenspiel gegen Würzburg, wehrte in der ersten Halbzeit zwar erfolgreich zwei Ecken ab, ging aber torlos in die Pause. Thomas Zimmermann fand wieder die richtigen Worte und die zweite Halbzeit begann mit einem typischen Moritz-Rückhandschlenzer und endete nach einem 7-Meter-Treffer mit 2:0.

Im Finale traf Pillnitz wieder auf Bayreuth. Mika erzielte nach einem starken Solo von Moritz das 1:0. Nachdem Pillnitz die erste Ecke für Bayreuth verteidigte landete nach der zweiten Ecke erstmals im Turnier der Ball im Pillnitzer Tor. Pausenstand 1:1. Unter Druck zeigte unsere Mannschaft wieder beste Taktik und absoluten Torwillen und der Ball zappelte noch drei Mal im Bayreuther Tor. Selbst der Vorsitzende des Bayreuther TS bemerkte zur Siegerehrung: „Es war ein spannendes Finale, aber nur bis zur zweiten Halbzeit.“. Mit 4:1 gab es einen ungefährdeten Turniersieg für Vincent, Johannes, Felix, Timon, Elias, Moritz, Mika und Caspar.  

   Frank Tiesler

 

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"Kein Hockeyspiel ohne ausgebildete Schiedsrichter!" und das Angebot des Verbandes zur Teilnahme an einem Grundlehrgang nahmen am Samstag knapp zwei Dutzend Spielerinnen und Spieler gerne an. Dank schönem Wetter konnte sogar der Theorieteil unter freiem Himmel stattfinden. Es gibt sicher weniger schöne Klassenzimmer als unsere Hockeyanlage am Fuße der Pillnitzer Weinberge. Zum Praxisteil ging es dann auf den grünen Rasen. Dort hieß es die "Fox 40" im richtigen Moment zum Tönen zu bringen, eine Entscheidung mit der entsprechenden Konsequenz zu treffen und diese dann auch zu vertreten. Und Pfiff ist nicht gleich Pfiff, sondern es kommt auch auf Nachdruck in Form der richtigen Lautstärke an. Sehr schön war das gemeinsame Anstimmen der "Instrumente" zum Lehrgangsbeginn. Vor dem Mittag musste eine schriftliche Prüfung bewältigt werden und kleinere "Gemeinheiten", wie z. Bsp. der im Tor hängende Schläger wurden auch eingebaut. Zum Schluss bekam jeder der Teilnehmer seinen Schiri-Ausweis von den Lehrgangsleitern, Marko Scherer und Martin Menz, überreicht. Allen neuen Schiedsrichtern viel Erfolg!

Aus unseren Reihen nutzten diese Gelegenheit Vinzent, Casimir und Mattis. 

   Thomas Pietzsch

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